Paul Frick

23. Januar 1899, Guggenhausen – 11. November 1939
Der Arbeiter Paul Frick gehört der Glaubens­gemeinschaft der Zeugen Jehovas an. Er wird Ende August 1939 zur Wehrmacht einberufen und verweigert aus religiösen Gründen den Militärdienst und den Eid auf Adolf Hitler.
Kurz zuvor ist am 26. August 1939 die „Kriegssonder­strafrechtsverordnung” in Kraft getreten, nach der die Verweigerung des Militärdienstes als „Zersetzung der Wehrkraft” geahndet wird und mit dem Tode bestraft werden kann.
Paul Frick wird am 23. Oktober vom Reichskriegs­gericht zum Tode verurteilt. Der Vater von vier Kindern wird am 11. November 1939 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Paul Frick

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Paul Frick vom 11. November 1939

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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