Otto Fritz

28. Juli 1882, Neuteich/Kreis Filehne (Chelst/Wielen) – 9. Oktober 1941
Otto Fritz

Erkennungsdienstliches Foto von Otto Fritz, 1941

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6395/1

Otto Fritz wächst mit sieben Geschwistern auf. Nach dem Abschluss der Volksschule hilft er seinem Vater in der Landwirtschaft. Im Alter von 18 Jahren tritt er in die Armee ein, die er 1904 als Unter­offizier verlässt.
Drei Jahre später arbeitet er bei der Reichspost, bis er 1914 eingezogen wird. Nach dem Ende des Ersten Welt­kriegs ist er wieder als Postassistent tätig.
Otto Fritz wird am 14. Mai 1941 festgenommen. Das Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn wegen „Urkundenbeseitigung im Amt“ und „Verletzung des Postgeheimnisses“ am 29. Juli 1941 zum Tode.
Sein Gnadengesuch wird am 29. September 1941 abgelehnt. Otto Fritz wird am 9. Oktober 1941 in der Strafanstalt Plötzensee ermordet.

Dokumente

Urteil gegen Otto Fritz, 29. Juli 1941

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 6395

Gnadengesuche für Otto Fritz,
29. Juli 1941

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6395/2

Ablehnung des Gnadenerweises für Otto Fritz, 29. September 1941

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6395/2

Sterbeurkunde von Otto Fritz vom 9. Oktober 1941

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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