Georg Froch
Er wird am 15. Dezember 1938 vom 4. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen Landesverrats zum Tode verurteilt und am 10. Mai 1939 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Georg Froch
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Tenor des Urteils gegen Georg Froch und andere, 15. Dezember 1938
Bundesarchiv R 3018/3658
Froch, der von einem mit der Herstellung von Wehrmitteln beschäftigten Werk als ungelernter
Arbeiter eingestellt worden war, hat sich im Juni 1936 in Beziehungen zu einem ausländischen Nachrichtendienst eingelassen und in dessen Auftrag an seiner Arbeitsstätte bis zu seiner am 5.12.1936 erfolgten Festnahme für Geld Spionage getrieben. Außerdem hat er sich bemüht, Truppenteile auszuspähen.
Eintrag für Georg Froch in das Mordregister des Reichsjustizministeriums, 1939
Bundesarchiv R 3001/186916
Sterbeurkunde von Georg Froch vom 10. Mai 1939
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung










