Karl Fröbe

6. August 1890, Berlin – 20. Juni 1942
Karl Fröbe

Karl Fröbe

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6313/1

Karl Fröbe erlernt nach dem Besuch der Volks­schule das Tischler­handwerk und arbeitet in den folgenden Jahren in diesem Beruf. Aufgrund verschiedener Eigentums­delikte wird er zu Haftstrafen verurteilt, zeitweise steht er unter polizeilicher Beobachtung.
Im April 1942 wird Karl Fröbe auf der Grundlage der „Volks­schädlings­verordnung” wegen Diebstahls, Betrugs und Urkunden­fälschung angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, für die Herstellung von Möbeln Vorschuss­zahlungen erhalten, die in Auftrag gegebenen Sachen jedoch nicht geliefert zu haben. Das Sondergericht VI beim Landgericht Berlin verurteilt ihn am 4. Mai 1942 als „gefährlichen Gewohn­heitsver­brecher” zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird Karl Fröbe am 20. Juni 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Karl Fröbe

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Todesurteils gegen Karl Fröbe, 18. Mai 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6313

Stellungnahme der Staatsanwaltschaft zum Gnadengesuch von Karl Fröbe, 27. Mai 1942

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6313/1

Sterbeurkunde von Karl Fröbe vom 20. Juni 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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