Karl Fröbe
Im April 1942 wird Karl Fröbe auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” wegen Diebstahls, Betrugs und Urkundenfälschung angeklagt. Ihm wird vorgeworfen, für die Herstellung von Möbeln Vorschusszahlungen erhalten, die in Auftrag gegebenen Sachen jedoch nicht geliefert zu haben. Das Sondergericht VI beim Landgericht Berlin verurteilt ihn am 4. Mai 1942 als „gefährlichen Gewohnheitsver­brecher” zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Karl Fröbe am 20. Juni 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Karl Fröbe
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Tenor des Todesurteils gegen Karl Fröbe, 18. Mai 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6313
Stellungnahme der Staatsanwaltschaft zum Gnadengesuch von Karl Fröbe, 27. Mai 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 6313/1
Sterbeurkunde von Karl Fröbe vom 20. Juni 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











