Otto Frömpter


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Otto Frömpter, 1942
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-341-9
Nach der Besetzung der böhmischen Länder durch die Wehrmacht und dem 1941 erfolgten Verbot des Sokol erklärt er sich gegenüber dem vormaligen Funktionär Ladislav Chvátal bereit, seine Wohnung für Zusammen­künfte zur Verfügung zu stellen. In den von Januar bis August 1942 stattfindenden Treffen geht es um den Auf­bau der Sokol-Selbsthilfe, mittels der bedürftige Familien von festgenommenen und ermordeten Funktionären unterstützt werden.
Nach seiner Festnahme am 10. November 1942 verurteilt der „Volksgerichtshof” Otto Frömpter zusammen mit vier weiteren Angeklagten am 11. August 1943 zum Tode. Alle fünf Männer werden am 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Otto Frömpter
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen František Hánek und andere vom 11. August 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-341-6
Gnadengesuch von Otto Frömpter vom 17. August 1943 mit Übersetzung
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-341-9
Telegramm an den „Staatsminister für Böhmen und Mähren” mit Bescheid über die Hinrichtung von Otto Frömpter und anderen, 15. September 1943
Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-341-6
Sterbeurkunde für Otto Frömpter vom 15. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




























