Otto Fuhr
1942 erhält er den Auftrag, in seinem Wohnblock den Verkauf von Möbeln von Nachbarn jüdischer Herkunft zu organisieren, die deportiert worden waren. Bei einer Versteigerung lernt er Heinrich Girr und Frieda Zander kennen. Von ihm kauft er Lebensmittel, ohne zu wissen, dass es sich um Diebesgut handelt, und mit ihr verübt er einen Einbruch bei ihrem früheren Verlobten, um ihr Ausweispapiere und Kleidung wiederzubeschaffen.
Otto Fuhr wird am 10. Dezember 1942 festgenommen. Das Sondergericht VII bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 20. Februar 1943 aufgrund von Vorstrafen vor 1932 wegen „Rückfalldiebstahls” und „Verbrechens gegen die Volksschädlingsverordnung” zum Tode.
Sein Gnadengesuch wird abgelehnt und Otto Fuhr am 21. April 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Otto Fuhr
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Otto Fuhr vom 22. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





