Ewald Funke

30. Juli 1905, Remscheid – 4. März 1938
Ewald Funke

Ewald Funke

Bundesarchiv 6445

Ewald Funke arbeitet nach einer Ausbildung zum kaufmännischen Angestellten beim Arbeitsamt in Wuppertal. 1919 schließt er sich der Sozialistischen Proletarier-Jugend der USPD und 1921 dem Kommunistischen Jugendverband Deutschlands (KJVD) an. Bis 1924 Mitglied der KPD, ist er zunächst in der Arbeiter-Turn- und Sportbewegung aktiv und tritt 1927 der SPD bei. Als er 1931 aus der SPD ausge­schlossen wird, wendet er sich jedoch wieder der KPD zu.
Im April 1933 wird er kurzzeitig inhaftiert und arbeitet anschließend für die illegale KPD im Bezirk Düsseldorf. Im Frühjahr 1934 flieht er nach Amsterdam und wird im Juni und Juli 1934 von der KPD-Abschnittsleitung West zur Inlandsleitung nach Berlin delegiert. Anschließend geht er nach Prag und ist bis Ende 1934 Leiter von Schulungskursen für Emigranten. Ende 1935 reist er als Instrukteur von Zürich aus nach Stuttgart. Bei der dritten Inlandsreise wird er im Mai 1936 festgenommen.
Ewald Funke wird am 16. August 1937 vom „Volksge­richtshof” zum Tode verurteilt. Nachdem sein eigenes und die Gnadengesuche seiner Familie abgelehnt worden sind, wird er am 4. März 1938 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Ewald Funke

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Todesurteil des „Volksgerichtshofes” gegen Ewald Funke, 16. August 1937

Bundesarchiv R 3018/1629

Gnadengesuch von Ewald Funke, 7. Oktober 1937

Bundesarchiv R 3018/1629

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