Ewald Funke
Im April 1933 wird er kurzzeitig inhaftiert und arbeitet anschließend für die illegale KPD im Bezirk Düsseldorf. Im Frühjahr 1934 flieht er nach Amsterdam und wird im Juni und Juli 1934 von der KPD-Abschnittsleitung West zur Inlandsleitung nach Berlin delegiert. Anschließend geht er nach Prag und ist bis Ende 1934 Leiter von Schulungskursen für Emigranten. Ende 1935 reist er als Instrukteur von Zürich aus nach Stuttgart. Bei der dritten Inlandsreise wird er im Mai 1936 festgenommen.
Ewald Funke wird am 16. August 1937 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt. Nachdem sein eigenes und die Gnadengesuche seiner Familie abgelehnt worden sind, wird er am 4. März 1938 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Ewald Funke
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Todesurteil des „Volksgerichtshofes” gegen Ewald Funke, 16. August 1937
Bundesarchiv R 3018/1629
Gnadengesuch von Ewald Funke, 7. Oktober 1937
Bundesarchiv R 3018/1629


















































