Heinz Funke

23. Juni 1913, Zossen – 12. Juni 1942
Dem Friseur Heinz Funke wird vorge­worfen, Anfüh­rer einer Bande zu sein, der zahl­reiche, 1941/42 auf Berliner Bahn­höfen began­gene Koffer­dieb­stähle zur Last gelegt werden. Diese wurden „unter Ausnut­zung der Kriegs­verhält­nisse”, das heißt der Verdunk­lung wegen alliier­ter Luft­angriffe, durchgeführt.
Heinz Funke wird am 29. April 1942 vom Sonder­gericht I bei dem Land­gericht Berlin auf Grund­lage der am 5. Septem­ber 1939 erlas­senen „Verord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode verur­teilt und am 12. Juni 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermor­det.

Dokumente

Gefangenenkarte von Heinz Funke

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Heinz Funke vom 12. Juni 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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