Tadeusz Futer
In der Folgezeit übt er verschiedene Tätigkeiten aus und erfüllt seine Wehrpflicht im polnischen Heer. Von Juni bis Dezember 1940 arbeitet er in einem Berg­werk in Gelsen­kirchen, ab Anfang 1941 in Litzmannstadt als Eisendreher.
Er hat den polnischen Widerstandsgruppen Głos Polski (Stimme des Polen) und Wolność (Freiheit) angehört, an Zusam­menkünften teilgenommen und teilweise neue Mitglieder geworben.
Tadeusz Futer wird am 10. Februar 1941 festgenommen. Der 2. Senat des „Volksgerichtshofs” verurteilt ihn und vier weitere Angeklagte wegen „Vorbereitung zum Hoch­verrat” zum Tode. Er wird am 24. Juli 1942 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Tadeusz Futer
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Tadeusz Futer und andere vom 16. Dezember 1941
Bundesarchiv R 3017/9094
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Tadeusz Futer und andere vom 8. Mai 1942
Bundesarchiv R 3017/48185
Bekanntmachung der Hinrichtung von Tadeusz Futer und andere vom 24. Juli 1942
Bundesarchiv R 3017/48185
Sterbeurkunde von Tadeusz Futer vom 25. Juli 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


































































