Oskar Gades

30. Juli 1902, Niederlahnstein – 20. Dezember 1937
Oskar Gades lebt in Berlin und ist als Kauf­mann tätig. Weil er Frauen­kleider trägt, wird er von der Gesta­po als „Trans­vestit” geführt und 1935 in ein Kon­zen­trations­lager ver­schleppt.
1937 wird er erneut festge­nommen und vor dem Sonder­gericht bei dem Land­gericht Berlin des Ver­stoßes gegen § 175 ange­klagt.
Seit dem 18. Dezem­ber 1937 befindet er sich als Unter­suchungs­häft­ling im Strafge­fängnis Plötzen­see. Kurze Zeit später, in der Nacht zum 20. Dezem­ber 1937, nimmt er sich in seiner Zelle das Leben.

Dokumente

Gefangenenkarte von Oskar Gades

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

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