Maxim Gaeremynck
Im Oktober 1942 beteiligt sich Maxim Gaeremynck an drei Einbruchdiebstählen in Trinkhallen. Dafür verurteilt ihn das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin am 25. Februar 1943 zu einer fünfjährigen Zuchthausstrafe. Infolge einer Nichtigkeitsbeschwerde des Ober­reichsanwalts hebt das Reichsgericht das Urteil am 10. Juni 1943 auf und der Fall wird neu verhandelt. Am 21. Oktober 1943 verurteilt das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin Maxim Gaeremynck auf der Grundlage der „Volksschädlings­verordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Maxim Gaeremynck am 12. November 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Maxim Gaeremynck
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Nichtigkeitsbeschwerde des Oberreichsanwalts beim Reichsgericht gegen das Urteil des Sondergerichts Berlin gegen Andreas Piequeur, Raoul Moinet und Maxim Gaeremynck, 25. Mai 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3503
Erste Seite des Urteils des Sondergerichts IV bei dem Landgericht Berlin gegen Andreas Picqueur und Maxim Gaeremynck, 21. Oktober 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3503
Sterbeurkunde von Maxim Gaeremynck vom 13. November 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung







