Günther Galgan
1933 wird Günther Galgan arbeitslos und nimmt schließlich eine Stelle als Radio- und Elektromonteur in einer Radiofirma in Trautenau (Trutnov) in der Tschechoslowakei an. Zuvor hatte er per Inserat in den Breslauer Neuesten Nachrichten nach Arbeit gesucht.
In Trautenau wird er vom tschechischen Nachrichtendienst angeworben und liefert diesem in der Folgezeit Informationen über die SA und aus dem deutsch-tschechischem Grenzgebiet, zudem baut er auf Anweisung seines Auftraggebers einen Kurzwellensender.
Günther Galgan wird am 29. August 1934 festgenommen und am 20. März 1935 vom „Volksgerichtshof” wegen „Landesverrats” zusammen mit Friedrich Richter zum Tode verurteilt. Beide Männer werden am 15. Februar 1937 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Günther Galgan und weitere Personen vom 20. März 1936
Bundesarchiv R 3017/34485, Bd. II
Vorbereitung der Vollstreckung der Todesstrafe an Günther Galgan, Friedrich Richter und Johannes Eggert vom 12. Februar 1937
Bundesarchiv R 3018/10778
Sterbeurkunde von Günther Galgan vom 15. Februar 1937
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






























































































































































































