Robert Garnier


Erkennungsdienstliche Aufnahme von Robert Garnier, März 1942
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3397/1
Im Frühjahr 1939 wird er wegen eines Autodiebstahls zu zwei Jahren Haft verurteilt. Nach Verbüßung der Strafe geht Garnier im September 1941 als „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. In Berlin wird er bis März 1942 bei Siemens & Halske als Schlosser beschäftigt.
Von Mitte August bis Anfang September 1942 beteiligt sich Garnier an drei Diebstählen von Postgut auf dem Lehrter Bahnhof. Das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ am 12. November 1942 zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Robert Garnier am 1. Februar 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Robert Garnier
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Ablehnung der Gnadengesuche von Robert Garnier und Albert Ortwein durch den Reichsminister der Justiz, 19. Januar 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3397/1
Sterbeurkunde von Robert Garnier vom 2. Februar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





