André Garrouste

20. Mai 1914, Paris – 22. September 1942
Der Franzose André Garrouste kommt im Mai 1941 als „Zivil­arbeiter“ nach Deutsch­land. Er arbeitet für verschie­dene Firmen, zuletzt als Metall­polie­rer bei Daimler-Benz in Gens­hagen bei Berlin.
Gemeinsam mit zwei weiteren franzö­sischen Zwangs­­arbeitern wird Garrouste wegen zwei­fachen versuch­ten Straßen­raubes vor dem Sonder­gericht angeklagt. Am 7. Juli 1942 verurteilt das Sonder­gericht IV bei dem Land­gericht Berlin alle drei Ange­klagten wegen „Verbre­chens gegen die Volks­schädlings­­verordnung“ zum Tode.
André Garrouste wird am 22. September 1942 in Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von André Garrouste

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des Sondergerichts IV bei dem Landgericht Berlin gegen André Garrouste und andere vom 7. Juli 1942

Landesarchiv Berlin A Rep 355 Nr. 6309

Anordnung der Vollstreckung des Todesurteils gegen André Garrouste, 3. September 1942

Landesarchiv Berlin A Rep 355, Nr. 6309

Sterbeurkunde von André Garrouste vom 22. September 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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