Heinrich Gau
Heinrich Gau zieht nach Berlin, lebt von Gelegenheitsarbeiten und bezieht Wohlfahrtsunterstützung. Gemeinsam mit zwei Bekannten kauft er Schweine, die sie illegal schlachten und deren Fleisch sie weiterverkaufen. Sie werden denunziert und festgenommen.
Der wegen Eigentumsdelikten und „Schleichhandel” vorbestrafte Heinrich Gau wird am 4. August 1941 vom Sondergericht I beim Landgericht Berlin wegen „Verstoßes gegen die Kriegswirtschaftsverordnung” zum Tode verurteilt. Er wird am 9. Oktober 1941 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Heinrich Gau
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Ablehnung des Gnadengesuchs von Heinrich Gau, 26. September 1941
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 7260
Sterbeurkunde von Heinrich Gau vom 9. Oktober 1941
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung
Mitteilung über die Vollstreckung des Todesurteils gegen Heinrich Gau, 10. Oktober 1941
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 7260









