Mieczyslaw Gembarski
Von 1920 bis 1930 ist er als Tuchdrucker in der Spinnerei in Zawiercie beschäftigt. Zwischenzeitlich Schreiber im Finanzamt von Tschenstochau, arbeitet er ab 1938 wieder als Tuchdrucker. Nach dem deutschen Überfall auf Polen wird er nicht mehr zur polnischen Armee eingezogen, sondern übernimmt die vakante Stelle des städtischen Magazinverwalters für Straßenbauten in Zawiercie.
Mieczyslaw Gembarski schließt sich nach der Besetzung Polens durch die Wehrmacht der nationalen Wider­standsbewegung an und beschafft Sprengstoff für den bewaffneten Kampf gegen das NS-Besatzungs­regime.
Er wird am 19. Juni 1940 festgenommen, am 9. Januar 1942 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorberei­tung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 12. Mai 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Mieczyslaw Gembarski
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Mieczyslaw Gembarski und andere vom 19. September 1941
Bundesarchiv R 3017/15243
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Mieczyslaw Gembarski und andere vom 9. Januar 1942
Bundesarchiv R 3017/15243
Gnadengesuch des Vaters und der Ehefrau von Mieczyslaw Gembarski vom 3. Februar 1942
Bundesarchiv R 3017/15243
Sterbeurkunde von Mieczyslaw Gembarski vom 12. Mai 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung














































































