Bruno Gentz
Gentz wird in Berlin steckbrieflich gesucht und reist deswegen zunächst nach Paris und später nach Prag. Hier arbeitet er als Funker und chiffriert bzw. dechiffriert Nachrichten der Komintern. Im Frühjahr 1939 erhält er den Auftrag, sich nach Kopenhagen zu begeben und sich dort als Emigrant registrieren zu lassen.
Gentz wird im Juni 1940 von der dänischen Polizei verhaftet und kommt in das Internierungslager Horserød, von wo er im Juni 1941 nach Deutschland überführt wird. Bruno Gentz wird am 23. Oktober 1942 vom 2. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 20. Januar 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Bruno Gentz
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Bruno Gentz, 14. August 1942
Bundesarchiv R 3017/31918
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Bruno Gentz, 23. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/31918
Sterbeurkunde von Bruno Gentz vom 21. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung




















