Paul Gerlach
1930 flieht er aus der Landeserziehungsanstalt Gut Lüben, lebt vom Betteln und kleineren Diebstählen und wird im März 1932 erstmals zu einer Haftstrafe verurteilt. Ende 1938 wird er zu einer sechsjährigen Zuchthaus­strafe verurteilt, nach deren Verbüßung er als Kraftfahrer in Erfurt tätig ist.
Im September 1943 wird Paul Gerlach wegen mehrerer Diebstähle erneut festgenommen. Das Sondergericht IV beim Land­,gericht Berlin verurteilt ihn am 21. Dezember 1943 als „gefährlichen Gewohnheitsverbrecher” zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird er am 7. Januar 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Paul Gerlach
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Tenor des Todesurteils gegen Paul Gerlach, 23. Dezember 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2299
Ablehnung des Gnadengesuchs von Paul Gerlach, 5. Januar 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2299
Mitteilung über die Hinrichtung von Paul Gerlach, 7. Januar 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 2299
Sterbeurkunde von Paul Gerlach vom 8. Januar 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









