Karel Gerlich
Nach dem im Dezember 1938 erfolgten Verbot der KPČ wird die politische Arbeit vielerorts illegal fortgesetzt und nach Errichtung des „Protektorats Böhmen und Mähren” noch beschleunigt. Karel Gerlich wird im September 1940 in der illegalen KPČ aktiv und Organisationsleiter im Kreis Prag-Stadt. Außerdem kontrolliert er die Tätigkeit des technischen Kreisapparats, der für die Herstellung und Verbreitung kommunistischer Flugschriften zuständig ist.
Karel Gerlich, der verheiratet und Vater eines Kleinkinds ist, wird am 12. März 1941 festgenommen, am 21. September 1942 vom 5. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 14. Januar 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Karel Gerlich
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Karel Gerlich und František Ježek vom 21. September 1942
Bundesarchiv R 3017/10051
Arbeitszeugnis für Karel Gerlich von seinem Ausbilder vom 4. Oktober 1942
Bundesarchiv R 3017/10052
Bescheid über die Hinrichtung von Karel Gerlich vom 15. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/10052
Sterbeurkunde von Karel Gerlich vom 15. Januar 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

























