Wilhelm Gerling

20. Oktober 1914, Stendal – 16. März 1939
Der Arbeiter Wilhelm Gerling wird ange­klagt, am 12. März 1939 in seinem Wohn­ort Finster­walde einen Kraft­droschken­fahrer gestoppt und versucht zu haben, diesen zu berau­ben und zu ermor­den.
Das Sonder­­gericht II bei dem Land­­gericht Cott­bus verur­­teilt Wilhelm Ger­ling am 14. März 1939 wegen des Stellens einer Auto­falle „in Tatein­heit mit versuch­tem Raub und versuch­tem Mord” auf der Grund­­lage des im Juni 1938 erlas­senen „Geset­zes gegen Straßen­­raubs mittels Auto­­fallen” zum Tode. Er wird zwei Tage später, am 16. März 1939, im Strafge­­fängnis Berlin-Plötzen­­see hingerichtet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Gerling

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Wilhelm Gerling vom 16. März 1939

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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