Anton Giemza
Giemza wird zusammen mit Johann Plesinski und Jan Szałański, ebenfalls polnische „Zivilarbeiter”, beschuldigt unter französischen und polnischen „Zivilarbeitern“ für den Kommunismus geworben, aus Frankreich eingeführtes kommunistisches Propagandamaterial verlesen und weitergegeben zu haben. Die drei Männer werden am 27. April 1943 vor dem „Volksgerichtshof” angeklagt und am 11. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat in Verbin­dung mit landesverräterischer Feindbegünstigung” zum Tode verurteilt.
Johann Plesinski und Anton Giemza gehören zu der ersten Gruppe von acht Männern, die während der sogenannten Blutnächte am 7. September 1943 um 19.30 Uhr im Strafgefängnis Plötzensee erhängt werden. Jan Szałański wird am selben Abend um 21.45 Uhr ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Anton Giemza
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Plesinski, Anton Giemza und Jan Szałański vom 27. April 1943
Bundesarchiv R 3017/13684
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Plesinski, Anton Giemza und Jan Szałański vom 11. Juni 1943
Bundesarchiv R 3017/13684
Stellungnahme der Geheimen Staatspolizei im Gnadenverfahren von Johann Plesinski, Anton Giemza und Jan Szałański, 6. Juli 1943
Bundesarchiv R 3017/48571
Sterbeurkunde von Anton Giemza vom 9. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



































