Helmut Gierlich

28. November 1902, Berlin – 28. September 1943
Helmut Gierlich lebt viele Jahre aufgrund einer Epilepsie-Erkrankung in den Hoffnungsthaler Anstalten in Lobetal. Er geht dann nach Berlin, heiratet und wird Vater von zwei Kindern. Seine Frau kommt im September 1941 bei einem Luftangriff auf Berlin ums Leben.
Er ist seit November 1942 in Berlin-Tempelhof als Postfacharbeiter beschäftigt. Im Juni 1943 wird er wegen des Diebstahls von Feldpostbriefen, aus denen er Tabakwaren entnommen haben soll, angezeigt. Das Sondergericht VII beim Landgericht Berlin verurteilt ihn am 15. September 1943 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode.
Helmut Gierlich wird am 28. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Helmut Gierlich

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Tenor des Todesurteils gegen Helmut Gierlich

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17424

Ablehnung des Gnadengesuchs von Helmut Gierlich, 21. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17424

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Helmut Gierlich, 28. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17424

Sterbeurkunde von Helmut Gierlich vom 29. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück