Helmut Gierlich
Er ist seit November 1942 in Berlin-Tempelhof als Postfacharbeiter beschäftigt. Im Juni 1943 wird er wegen des Diebstahls von Feldpostbriefen, aus denen er Tabakwaren entnommen haben soll, angezeigt. Das Sondergericht VII beim Landgericht Berlin verurteilt ihn am 15. September 1943 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode.
Helmut Gierlich wird am 28. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Helmut Gierlich
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Tenor des Todesurteils gegen Helmut Gierlich
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17424
Ablehnung des Gnadengesuchs von Helmut Gierlich, 21. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17424
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Helmut Gierlich, 28. September 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 17424
Sterbeurkunde von Helmut Gierlich vom 29. September 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung









