Eugène Gilbert

31. Januar 1911, Pierrefitte-sur-Seine – 7. Januar 1944
Eugène Gilbert ist Maurer, verheiratet und Vater zweier Kinder. Im Juli 1943 kommt er als französischer „Zivil­arbeiter“ nach Berlin und wird für die Argus-Motoren­werke tätig.
Am 19. November 1943 bricht nach einem Fliegeran­griff im Barackenlager auf dem Werksgelände ein Feuer aus. Aus einem aus dem brennenden Gebäude geret­teten Koffer entwendet Gilbert mehrere Kleidungs­stücke. Das Sondergericht IV beim Landgericht Berlin verurteilt Gilbert wegen „Plünderung“ am 16. Dezember 1943 zum Tode.
Der 32-jährige Eugène Gilbert wird am 7. Januar 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Eugène Gilbert

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Verzicht auf Gebrauch des Gnadenrechts durch Reichs­justizminister Thierack, 5. Dezember 1943

Bundesarchiv R 3001/142842

Sterbeurkunde von Eugène Gilbert vom 8. Januar 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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