Lucien Girardet

14. März 1920, Viry-Châtillon – 29. September 1944
Lucien Girardet wird am 14. März 1920 in Viry-Châtillon geboren. Mit 22 Jahren kommt Girardet am 28. November 1942 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland.
In Berlin-Kreuzberg arbeitet er in einer Fabrik. Im Sommer 1944 beteiligt sich Girardet an drei Kellereinbrüchen und zwei versuchten Geschäfts­einbrüchen. Er wird am 17. Juli 1944 festgenommen und mit acht weiteren französischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern vor dem Sondergericht angeklagt. Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin verurteilt Girardet am 7. September 1944 auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Lucien Girardet am 29. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Lucien Girardet

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Lucien Girardet, 29. September 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1835/1

Sterbeurkunde von Lucien Girardet vom 30. September 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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