Lucien Girardet
In Berlin-Kreuzberg arbeitet er in einer Fabrik. Im Sommer 1944 beteiligt sich Girardet an drei Kellereinbrüchen und zwei versuchten Geschäfts­einbrüchen. Er wird am 17. Juli 1944 festgenommen und mit acht weiteren französischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern vor dem Sondergericht angeklagt. Das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin verurteilt Girardet am 7. September 1944 auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Lucien Girardet am 29. September 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Lucien Girardet
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Lucien Girardet, 29. September 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 1835/1
Sterbeurkunde von Lucien Girardet vom 30. September 1944
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





