Veris Girelli

9. März 1922, Genua – 8. September 1943
Veris Girelli

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Veris Girelli

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1258

Veris Girelli wird am 9. März 1922 in Genua geboren. Im Februar 1941 geht er als „Zivilarbeiter” nach Deutsch­land und arbeitet für die AEG, später unter anderem in einem Restaurant.
Vom Sondergericht IX beim Landgericht Berlin wird er am 13. Juli 1943 nach der „Volksschädlingsverordnung” wegen „schweren Diebstahls in 4 Fällen” zum Tode verurteilt. Er hat zusammen mit anderen Männern und Frauen „hauptsächlich unter Ausnutzung der Verdun­kelung Laden- und Schaukasteneinbrüche begangen”.
Veris Girelli wird am Morgen des 8. September 1943 während der sogenannten Blutnächte im Strafgefäng­nis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Veris Girelli

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Gnadengesuch von Veris Girelli vom 19. Juli 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II 1254/2

Sterbeurkunde von Veris Girelli vom 15. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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