Alfred Gittel

9. Dezember 1908, Leobschütz (Głubczyce) – 16. April 1943
Alfred Gittel

Erkennungsdienstliches Foto von Alfred Gittel

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 15004

Alfred Gittel besucht die Volks­schule bis zu seinem 14. Lebens­jahr und arbeitet in der Folgezeit für verschiedene Berliner Firmen. Ab 1930 begeht Alfred Gittel eine Reihe von Eigentums­delikten und wird zu mehr­monatigen Haftstrafen verurteilt.
Im November 1941 begeht er mit Otto Bierhals einen nächtlichen Einbruch­diebstahl bei einem Versandge­schäft für Spirituosen.
Am 15. April 1942 wird Alfred Gittel festge­nommen. Gemeinsam mit Otto Bierhals wird er am 9. Februar 1943 vom Sonder­gericht I beim Land­gericht Berlin als „Volks­schädling und Kriegs­wirtschafts­verbecher” sowie als „gefährlicher Gewohnheits­verbrecher” zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird Alfred Gittel am 16. April 1943 im Straf­gefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Alfred Gittel

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Alfred Gittel vom 17. April 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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