Hans Giza


Erkennungsdienstliches Foto von Hans Giza
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3354
Im Frühjahr 1942 überfällt er in den späten Abend- und Nachtstunden gemeinsam mit weiteren Jugendlichen homosexuelle Männer in der Nähe des Berliner Alexanderplatzes und raubt diese aus.
Hans Giza wird am 17. November 1942 gemeinsam mit Eduard Rondio, Günter Mäurich und Harry Kelemen vom Sondergericht VI beim Landgericht Berlin auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt.
Während Harry Kelemen begnadigt wird, werden die Gnadengesuche der drei anderen Männer abgelehnt. Sie werden am 10. Juni 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Hans Johann Giza
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Gnadenverfahren von Günter Mäurich, Hans Giza, Eduard Rondio und Harry Kelemen
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3354
Mitteilung über die Vollstreckung der Todesstrafe gegen Hans Giza, 11. Juni 1943
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep. 12 C Berlin II, Nr. 3353
Sterbeurkunde von Hans Giza vom 11. Juni 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung










