Robert Glatigny

22. Juli 1922, Vichères/Eure-et-Loire – 9. März 1945
Der landwirtschaftliche Arbeiter Robert Glatigny kommt im Sommer 1943 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Berlin. Glatigny wird in verschiedenen landwirt­schaftlichen Betrieben und Gärtnereien beschäftigt. Ab September 1943 verbüßt er eine Strafe von 42 Tagen in einem „Arbeitserziehungslager“. Anschließend arbeitet er von November 1943 bis August 1944 in einer Gärtnerei in Berlin-Mariendorf.
Von Juli bis November 1944 beteiligt sich Glatigny an mehreren Diebstählen. Das Sondergericht VI bei dem Landgericht Berlin verurteilt Glatigny daraufhin am 8. Februar 1945 zum Tode.
Der 22-jährige Robert Glatigny wird am 9. März 1945 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Robert Glatigny

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

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