Hans Glaubauf
Nach seiner Rückkehr nach Österreich arbeitet er für die „Rote Fahne” in Wien. Von 1929 bis 1931 lebt er in Frank­reich, wird dort im September 1931 aber ausgewiesen und geht nach Berlin, wo er zunächst für eine Sowje­tische Rohölvertriebfirma (Derop) und dann für das Internationale Büro des Bundes der Freunde der Sowjetunion arbeitet.
1933 flieht Hans Glaubauf in die Niederlande, später ar­beitet er für die Kommunistische Inter­nationale in ver­schiedenen europäischen Ländern (Schweiz, Schweden, Frankreich und Großbritannien) und in den USA und wirkt von dort aus aktiv gegen das NS-Regime. 1939 wird Glaubauf in Colombes bei Paris interniert und schließlich im August 1940 in Paris festgenommen.
Hans Glaubauf wird am 17. August 1942 vom „Volksge­richtshof” zum Tode verurteilt und am 8. Oktober 1942 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Hans Glaubauf
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Hans Glaubauf, 17. August 1942
Bundesarchiv R 3017/2509
Sterbeurkunde von Hans Glaubauf vom 9. Oktober 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung















