Jean Godard

13. September 1920, Yport/Seine-Inférieure – 9. Juni 1944
Der 21-jährige Jean Godard kommt am 4. Juli 1942 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland und arbeitet bei der Firma Siemens & Halske in Berlin. Im April 1943 verbüßt Godard wegen „Arbeitsverweigerung“ eine Strafe von sieben Wochen in einem „Arbeitserziehungs­lager“. Im September 1943 wird er erneut wegen „Arbeitsverweigerung“ festgenommen.
Von April bis September 1943 beteiligt sich Godard an neun Geschäftseinbrüchen. Das Sondergericht I bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 17. Mai 1944 auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Jean Godard wird am 9. Juni 1944 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Jean Godard

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Jean Godard vom 10. Juni 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

zurück