Wilhelm Göntges

17. März 1889, Dortmund – 19. Februar 1942
Wilhelm Göntges

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Wilhelm Göntges, 1939

Bundesarchiv R 3018/3686

Wilhelm Göntges ist gelernter Installateur und nimmt von 1914 bis 1917 am Ersten Weltkrieg teil. Nach dem Krieg arbeitet er als Kellner und Handelsvertreter. Göntges versucht Ende Oktober 1939, über den niederländischen Staatsangehörigen und Fabrikanten Johann Wilders in Kontakt mit französischen und britischen Nachrichten­diensten zu kommen. Dieser geht zum Schein darauf ein und denunziert ihn bei der deutschen Polizei.
Göntges entwendet einem am Bau des Westwalls beschäftigten Bauführer zwei Geheim­zeichnungen von Geschütz­ständen und übergibt sie Johann Wilders. Daraufhin wird Wilhelm Göntges fest­genom­men und am 26. November 1940 vom 3. Senat des „Volks­gerichts­hofs” wegen „Landes­verrats” zum Tode verurteilt.
Wilhelm Göntges wird am 19. Februar 1942 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Wilhelm Göntges

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Wilhelm Göntges, 26. November 1940

Bundesarchiv R 3018/3686

Ablehnung eines Gnadenerweises für Wilhelm Göntges, 7. Februar 1942

Bundesarchiv R 3018/3686

Protokoll der Vollstreckung der Todesstrafe gegen Wilhelm Göntges, 19. Februar 1942

Bundesarchiv R 3018/3686

Bekanntmachung der Hinrichtung von Wilhelm Göntges, 19. Februar 1942

Bundesarchiv R 3018/3686

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