Fritz Goerdeler
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten gibt er seinen Posten als Bürgermeister auf und geht als Stadtkämmerer nach Königsberg. Beim Überfall auf Polen im Jahr 1939 wird er als Hauptmann eingezogen und als Batterieführer eingesetzt.
Fritz Goerdeler, der seinem älteren Bruder Carl Friedrich Goerdeler sehr nahe steht, ist bereits früh über dessen oppositionelle Tätigkeiten informiert und folgt ihm schließlich in den Widerstand. Er übernimmt die Aufgabe, in Königsberg Verbündete für den geplanten Staats­streich zu werben.
Nach dem gescheiterten Umsturzversuch vom 20. Juli 1944 nimmt die Gestapo auch Fritz Goerdeler fest. Er wird am 23. Februar 1945 vom „Volksgerichtshof” zum Tode verurteilt und am 1. März 1945 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Todesurteil des „Volksgerichtshofes" gegen Fritz Goerdeler, 23. Februar 1945
Bundesarchiv NS 6/22
Gefangenenkarte von Fritz Goerdeler
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei





