Sophie Golembiewski
Von Januar 1933 bis Ende 1938 übermittelt sie dem polnischen Nachrichtendienst Informationen insbesondere über die militärischen Aufrüstung in Deutschland und wirbt hierfür auch ihren Bruder Alexander an, der in die SA eintritt und an militärischen Lehrgängen in Danzig teilnimmt; sie selbst tritt 1933/34 in NS-Organisationen ein.
Sie wird am 21. Dezember 1939 festgenommen und am 14. Mai 1942 vom 5. Senat des „Volksgerichtshofs” wegen „Landesverrats” zum Tode verurteilt. Ihre Mutter und ihre Geschwister erhalten mehrjährige Zuchthausstrafen.
Sophie Golembiewski wird am 7. August 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Sophie Golembiewski
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteilstenor des „Volksgerichtshofs” gegen Sophie Golembiewski und ihre Angehörigen vom 14. Mai 1942
Sächsisches Staatsarchiv, Staatsarchiv Leipzig 20036, Nr. 15999
Sterbeurkunde von Sophie Golembiewski vom 7. August 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung






