Johann Gorgol
Nach dem deutschen Überfall auf Polen wird er im Okto­ber 1939 mit einem Sammeltransport als Zwangsarbeiter nach Oberbayern gebracht und in Schacha bei Wasser­burg am Inn als Landarbeiter eingesetzt. Gemeinsam mit Josef Lipin, einem weiteren polnischen Zwangsarbeiter, beabsichtigt Gorgol im Frühherbst 1940 aus Deutschland zu fliehen und über die Grenze bei Feldkirch in Vorarl­berg in die Schweiz zu entkommen.
Johann Gorgol wird am 14. Oktober 1941 festgenom­men, am 12. August 1942 vom 2. Senat des „Volksge­richtshofs” wegen „landesverräterischer Feindbegünsti­gung sowie Vorbereitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 13. Januar 1943 in Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Johann Gorgol
Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Gorgol und Josef Lipin vom 9. März 1942
Bundesarchiv R 3017/10153
Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Johann Gorgol und Josef Lipin vom 12. August 1942
Bundesarchiv R 3017/10153
Verkündung der Vollstreckung der Todesstrafe gegen Johann Gorgol vom 13. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/10153
Vollstreckung der Todesstrafe gegen Johann Gorgol vom 13. Januar 1943
Bundesarchiv R 3017/10153



















