Peter von Gostomski
Seit 1927 ist er für den polnischen Nachrichtendienst tätig und an der Anwerbung und Vermittlung neuer Agen­ten beteiligt. Auf mehreren Reisen, unter anderem nach Berlin, sammelt er Material und Nachrichten über die SA und den deutschnationalistischen Soldatenver­band „Stahlhelm“. Seit Anfang der 1930er Jahre erstattet er vor allem Bericht über Befestigungen im deutsch-pol­nischen Grenzgebiet, zum Teil mit selber angefertigten Lichtbildaufnahmen und Skizzen.
Peter von Gostomski wird vom 3. Senat des „Volksge­richtshofs“ am 1. Dezember 1942 wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 15. April 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Peter von Gostomski
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Peter von Gostomski vom 1. Dezember 1942
Bundesarchiv R 3017/31796
Sterbeurkunde von Peter von Gostomski vom 16. April 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung


























