Max Gottheiner
Beide Eltern werden deportiert. Als Max Gottheiner die Nachricht erhält, dass er ebenfalls deportiert werden soll, taucht er unter und lebt illegal in Berlin. Mit den ebenfalls von Deportation bedrohten „Geltungsjuden” Gerhard Redlich und Heinz Riechert gibt er sich fortan als Kriminalbeamter aus, durchsucht Wohnungen und beschlagnahmt Wertgegenstände von Juden, bis sie im Dezember 1942 gefasst werden.
Das Sondergericht VII beim Landgericht Berlin verurteilt Max Gottheiner, Gerhard Redlich und Heinz Riechert am 14. Mai 1943 zum Tode.
Max Gottheiner, Gerhard Redlich und Heinz Riechert werden am 8. Juli 1943 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Max Gottheiner
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Max Gottheiner vom 9. Juli 1943
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung





