Julius Gottschalk

28. August 1919, Lörrach – 4. September 1942
Julius Gottschalk wird am 28. August 1919 in Lörrach geboren und wohnt seit 1934 mit seinem Vater im zu Frank­reich gehö­renden Elsass­gebiet.
Er wird im Früh­jahr 1937 vom franzö­sischen Nach­rich­ten­dienst ange­worben und sammelt bis 1939 Beobach­tungen über deutsche Truppen­bewe­gungen und andere wehr­wichtige Vorgänge in deutschen Städten. Dazu unter­nimmt Gottschalk mehrere Reisen nach Süd­deutsch­land und Österreich.
Von den französi­schen Behörden wird er nach Kriegs­be­ginn Anfang September 1939 inter­niert und tritt im De­zember in die franzö­sische Fremden­legion ein.
Er wird im August 1941 festge­nommen und vom „Volks­ge­richts­hof“ am 16. Juni 1942 zum Tode verur­teilt. Julius Gottschalk wird am 4. September 1942 im Straf­gefängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Julius Gottschalk

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Julius Gottschalk vom 9. April 1942

Bundesarchiv R 3017/10165

Sterbeurkunde von Julius Gottschalk vom 4. September 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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