Julius Gottschalk
Er wird im Frühjahr 1937 vom französischen Nachrich­tendienst angeworben und sammelt bis 1939 Beobach­tungen über deutsche Truppenbewegungen und andere wehrwichtige Vorgänge in deutschen Städten. Dazu unternimmt Gottschalk mehrere Reisen nach Süd­deutschland und Österreich.
Von den französi­schen Behörden wird er nach Kriegsbe­ginn Anfang September 1939 interniert und tritt im De­zember in die französische Fremdenlegion ein.
Er wird im August 1941 festgenommen und vom „Volks­ge­richtshof“ am 16. Juni 1942 zum Tode verurteilt. Julius Gottschalk wird am 4. September 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Julius Gottschalk
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklage des „Volksgerichtshofs“ gegen Julius Gottschalk vom 9. April 1942
Bundesarchiv R 3017/10165
Sterbeurkunde von Julius Gottschalk vom 4. September 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











