Georg Gottwald

23. Juni 1901, Breslau (Wrocław) – 14. März 1939
Georg Gottwald wird am 23. Juni 1901 in Breslau geboren und arbeitet als Schlosser.
Seit April 1936 ist er für den tschechoslowakischen Nachrichtendienst tätig, wirbt vier weitere Personen an und unternimmt verschiedene Reisen ins schlesische Grenzgebiet, um dort wehrwichtige Erkundungen durchzuführen.
Er wird vom 3. Senat des „Volksgerichtshofs“ am 25. Oktober 1938 wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 14. März 1939 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Georg Gottwald

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteilstenor des „Volksgerichtshofs“ gegen Georg Gottwald vom 25. Oktober 1938

Bundesarchiv R 3017/31770

Ablehnung des Gnadenerweises für Georg Gottwald durch die Gestapo vom 24. Dezember 1938

Bundesarchiv R 3017/31770

Bekanntmachung der Vollstreckung des Urteils gegen Georg Gottwald und weitere Personen vom 14. März 1939

Bundesarchiv R 3017/31765

Sterbeurkunde von Georg Gottwald vom 14. März 1939

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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