Fernand Gouzènes

15. Februar 1923, Paris – 26. Januar 1945
Fernand Gouzènes kommt mit 19 Jahren im Mai 1942 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland und arbeitet als Mechaniker bei der Firma Guthke in Berlin.
Vom 10. Dezember 1943 bis zum 9. Juni 1944 verbüßt Gouzènes eine Strafe im „Arbeitserziehungslager“ Wuhlheide. Anschließend nimmt er seine Tätigkeit bis Ende August 1944 wieder auf und wird dann „arbeitsflüchtig“.
Gouzènes beteiligt sich im Juli und September 1944 an zwei Einbruchdiebstählen. Dafür verurteilt ihn das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin am 9. Januar 1945 zusammen mit vier anderen französischen Zwangsarbeitern auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Fernand Gouzènes am 26. Januar 1945 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Fernand Gouzènes

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Bescheinigung der Geheimen Staatspolizei Berlin über den Aufenthalt von Fernand Gouzènes im „Arbeitserziehungslager” Wuhlheide, 22. November 1944

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2120

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Fernand Gouzènes, 27. Januar 1945

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2120/1

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