Fernand Gouzènes
Vom 10. Dezember 1943 bis zum 9. Juni 1944 verbüßt Gouzènes eine Strafe im „Arbeitserziehungslager“ Wuhlheide. Anschließend nimmt er seine Tätigkeit bis Ende August 1944 wieder auf und wird dann „arbeitsflüchtig“.
Gouzènes beteiligt sich im Juli und September 1944 an zwei Einbruchdiebstählen. Dafür verurteilt ihn das Sondergericht IV bei dem Landgericht Berlin am 9. Januar 1945 zusammen mit vier anderen französischen Zwangsarbeitern auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Fernand Gouzènes am 26. Januar 1945 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Fernand Gouzènes
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Bescheinigung der Geheimen Staatspolizei Berlin über den Aufenthalt von Fernand Gouzènes im „Arbeitserziehungslager” Wuhlheide, 22. November 1944
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2120
Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Fernand Gouzènes, 27. Januar 1945
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2120/1





