Eugen Grabski

28. Oktober 1916, Brzezie/Krakau (Kraków) – 1. Juli 1943
Eugen Grabski wird am 28. Oktober 1916 in Brzezie in der Nähe von Krakau geboren.
Als Angehöriger der polnischen Streitkräfte gerät er im September 1939 in deutsche Kriegs­gefangen­schaft und wird nur entlassen, weil er sich verpflich­tet, als Land­arbeiter nach Deutschland zu gehen. Gemeinsam mit anderen polnischen Gefangenen wird Eugen Grabski auf einem Bauernhof in Unter­eggingen in Baden einge­setzt. Die Gruppe beabsichtigt, in die nahe gelegene Schweiz zu fliehen und sich der polnischen Legion zur Verfügung zu stellen. In der Nacht zum 14. April 1942 beginnen sie ihre Flucht in die Schweiz, gelangen aber wegen des in diesem Gebiet komplizierten Grenz­verlaufs wieder auf deutsches Terri­torium, wo sie umgehend festge­nommen werden.
Eugen Grabski wird zusammen mit Alexander Rachon, Jan Starczewski und Mieczysław Wilczek am 28. April 1943 vom „Volks­gerichtshof" wegen „Vorbe­reitung zum Hochverrat” zum Tode verurteilt und am 1. Juli 1943 in Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Eugen Grabski

Landesarchiv Berlin A Rep. 369 Kartei

Todesurteil des „Volksgerichtshofs” gegen Eugen Grabski, Alexander Rachon, Jan Starczewski und Mieczysław Wilczek vom 28. April 1943

Bundesarchiv R 3017/10173

Mitteilung zur Vollstreckung der Todesstrafe an Eugen Grabski, Alexander Rachon, Jan Starczewski und Mieczysław Wilczek vom 5. Juli 1943

Bundesarchiv R 3017/10173

Sterbeurkunde von Eugen Grabski vom 2. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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