André Gramont

10. Oktober 1910, Saint-Quentin/Pas-de-Calais – 12. November 1943
André Gramont kommt am 15. Dezember 1941 als französischer „Zivil­arbeiter“ nach Deutschland und wird bei den Athis-Werken in Berlin als Präzisions­arbeiter beschäftigt. Am 10. Septem­ber 1942 verur­teilt ihn das Amts­gericht Bremen wegen des Handels mit Lebens­mittel­karten zu drei Monaten Gefängnis.
Im Dezember 1942 und Januar 1943 beteiligt sich André Gramont an mehreren Einbruch­dieb­stählen. Das Sonder­gericht I bei dem Land­gericht Berlin verurteilt ihn am 22. Oktober 1943 auf der Grund­lage der „Volks­schädlings­verord­nung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird André Gramont am 12. November 1943 im Strafge­fängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von André Gramont

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von André Gramont, 12. November 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2200/1

Sterbeurkunde von André Gramont vom 13. November 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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