Francis Grieoche

9. Mai 1921, Cambrai – 30. September 1943
Francis Grieoche kommt im November 1941 als französischer „Zivilarbeiter“ nach Deutschland. Bis zum 11. Februar 1943 arbeitet er bei einem Bäckermeister in Berlin-Johannisthal.
Von Februar bis März 1943 beteiligt sich Grieoche an mehreren Einbruchsdiebstählen. Das Sondergericht V bei dem Landgericht Berlin verurteilt ihn am 21. September 1943 auf der Grundlage der „Volks­schädlingsverordnung“ zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird der 22-jährige Francis Grieoche am 30. September 1943 im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Francis Grieoche

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Ablehnung der Gnadengesuche von Georges Lorenzini, Alexandre le Guludec, Francis Grieoche und André Lecomte durch den Reichsminster der Justiz, 30. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2035

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von Francis Grieoche, 30. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II 2035

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