Daniel Grison

21. Januar 1908, Paris – 25. August 1944
Der gelernte Fräser Daniel Grison kommt im September 1940 als franzö­sischer „Zivil­arbeiter” nach Deutsch­land. Er ist verhei­ratet und Vater zweier Kinder. Grison arbeitet als Fräser oder Schlosser bei verschie­denen Firmen, zeitweise gemein­sam mit seiner Frau. Zuletzt ist er ab Dezember 1942 bei der Firma Flugzeug­apparate­bau in Berlin beschäftigt. Nebenbei arbeitet er von Januar bis Septem­ber 1943 als Abservierer im Café Wien.
Grison wird am 21. April 1944 festge­nommen. Er soll gestoh­lene Waren, haupt­sächlich Lebens­mittel, angekauft haben. Das Sonder­gericht VI bei dem Land­gericht Berlin verur­teilt ihn am 28. Juli 1944 wegen Hehlerei auf der Grund­lage der „Volks­schäd­lings­verord­nung” zum Tode.
Nach der Ablehnung seines Gnaden­gesuchs wird Daniel Grison am 25. August 1944 im Strafge­fängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Daniel Grison

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Sterbeurkunde von Daniel Grison vom 26. August 1944

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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