Reinhard Gronostay

13. April 1920, Voigtshagen (Włodarka) – 17. Mai 1943
Reinhard Gronostay absolviert nach der Volksschule eine Schneider­lehre und arbeitet anschließend in einer Konfektions­firma in Stettin (Szczecin). Im Sommer 1942 wird sein Lohn um die Hälfte reduziert und er kehrt nach seinem Urlaub nicht mehr zur Arbeit zurück. In der Folgezeit lebt er bis zu seiner Festnahme am 19. Dezember 1942 von Koffer­dieb­stählen, die er in Berliner Fern­bahnhöfen begeht.
Reinhard Gronostay wird am 2. April 1943 vom Sonder­gericht VII bei dem Land­gericht Berlin auf Grund­lage der „Ver­ord­nung gegen Volks­schäd­linge” zum Tode verurteilt und am 17. Mai 1943 im Strafge­fängnis Berlin-Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Reinhard Gronostay

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Urteilsformel des Sonder­gerichts VII bei dem Land­gericht Berlin gegen Reinhard Gronostay vom 2. April 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 1020

Sterbeurkunde von Reinhard Gronostay vom 18. Mai 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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