Georg Le Gros

5. Juni 1893, Freistadt (Oberösterreich) – 10. März 1942
Georg Le Gros wird am 5. Juni 1893 in Freistadt in Öster­reich geboren und studiert nach dem Abitur an der Tech­nischen Hochschule in Wien das Baufach. Er nimmt als Soldat am Ersten Weltkrieg mit mehr­facher Auszeich­nung teil und absolviert nach Kriegsende einen Lehrgang der deutschen Handels­aka­demie für entlassene Offiziere, anschließend ist er ab 1920 als Beamter bei der Bank für Handel und Industrie in Prag tätig.
Im Sommer 1933 wird der tschechslowakische Staats­angehörige für die tschechoslowaki­sche Abwehr ange­worben und holt in der Folgeziet auf zahlreichen Reisen nach Deutschland und Österreich Erkun­digungen über politische und militärische Angelegenheiten ein und wirbt weitere Personen unter anderem als Kuriere an.
Georg Le Gros wird am 14. November 1941 vom „Volks­gerichts­hof“ wegen „Landesverrats“ zum Tode verurteilt und am 10. März 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzen­see er­mordet. 

Dokumente

Gefangenenkarte des Strafgefängnisses Plötzensee von Georg Le Gros

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Haftbefehl gegen Georg Le Gros vom 28. Oktober 1939

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-72-2

Urteil des „Volksgerichtshofs“ gegen Georg Le Gros vom 14. November 1941

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-72-2

Gnadengesuch von Georg Le Gros an Hitler vom 7. Dezember 1939

Archiv des Sicherheitsdienstes Prag (ABS) 141-72-2

Sterbeurkunde von Georg Le Gros vom 10. März 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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