Kurt Großmann

2. September 1898, Berlin – 8. September 1943
Kurt Gro<span>ß</span>mann

Erkennungsdienstliche Aufnahme von Kurt Großmann

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3534

Kurt Großmann absolviert eine Ausbildung als Schlosser, nimmt am Ersten Weltkrieg teil und ist ab 1919 zunächst als Heizer, später als Triebwagenschaffner und -führer für die Deutsche Reichsbahn tätig.
Er wird am 3. Juli 1943 angeklagt, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen zwischen Sommer 1942 und April 1943 in mindestens acht Fällen aus Frachtgutstücken Lebensmittel, Rauchwaren und Kleidung gestohlen zu haben. Kurt Großmann wird am 3. August 1943 vom Sondergericht II bei dem Landgericht Berlin auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt. Seine Mitangeklagten erhalten mehrjährige Zuchthausstrafen.
Kurt Großmann wird in der Nacht vom 7. auf den 8. September 1943 im Rahmen der sogenannten Blutnächte im Strafgefängnis Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Kurt Großmann

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Ablehnung eines Gnadenerweises für Kurt Großmann vom 7. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3535/1

Sterbeurkunde von Kurt Großmann vom 11. September 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

Mitteilung über die Vollstreckung des Todesurteils gegen Kurt Großmann vom 13. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3535

Bekanntmachung der Hinrichtung von Kurt Großmann, 28. September 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 3534

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