Alfred Grünberg
Nach 1933 setzt er seine Arbeit illegal fort und fährt zu Besprechungen mit führenden Exilfunktionären der KPD nach Prag. Grünberg arbeitet in der Folgezeit eng mit Kurt Steffelbauer und Johann Gloger zusammen. Er unterstützt den mehrmals illegal nach Deutschland einreisenden Instrukteur des Zentralkomitees der KPD Arthur Emmerlich.
Alfred Grünberg wird am 18. Dezember 1940 vom Kammergericht Berlin zunächst zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. Im Zusammenhang mit der Anklage gegen Arthur Emmerlich, Kurt Steffelbauer und Johann Gloger verurteilt der „Volksgerichtshof” ihn jedoch am 10. Januar 1942 zum Tode.
Alfred Grünberg wird am 21. Mai 1942 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Alfred Grünberg
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Alfred Grünberg und andere, 13. Oktober 1941
Bundesarchiv R 3017/9
Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Alfred Grünberg und andere, 10. Januar 1942
Bundesarchiv R 3017/2026
Bekanntmachung der Hinrichtung von Alfred Grünberg, Arthur Emmerlich und Kurt Steffelbauer, 21. Mai 1942
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Sterbeurkunde von Alfred Grünberg vom 21. Mai 1942
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung











































































































