Alfred Grünberg

18. Februar 1901, Groß Ottersleben – 21. Mai 1942
Alfred Grünberg

Erkennungsdienstliches Foto von Alfred Grünberg

Bundesarchiv R 3018/1601

Alfred Grünberg arbeitet als Schall­platten­presser, später als Maschinist bei Siemens und ab 1937 bei der Firma Philipp Holz­mann. Er tritt 1928 der KPD und der „Roten Hilfe” bei, für die er sich in seinem Wohnort Berlin-Bohns­dorf ehrenamtlich betätigt.
Nach 1933 setzt er seine Arbeit illegal fort und fährt zu Be­sprechungen mit führenden Exil­funk­tionären der KPD nach Prag. Grünberg arbeitet in der Folgezeit eng mit Kurt Steffelbauer und Johann Gloger zusammen. Er unterstützt den mehrmals illegal nach Deutschland einreisenden Instrukteur des Zentral­komitees der KPD Arthur Emmerlich.
Alfred Grünberg wird am 18. Dezember 1940 vom Kammer­gericht Berlin zunächst zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. Im Zusammenhang mit der Anklage gegen Arthur Emmerlich, Kurt Steffelbauer und Johann Gloger verurteilt der „Volks­gerichtshof” ihn jedoch am 10. Januar 1942 zum Tode.
Alfred Grünberg wird am 21. Mai 1942 in Plötzensee ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Alfred Grünberg

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Anklageschrift des „Volksgerichtshofs” gegen Alfred Grünberg und andere, 13. Oktober 1941

Bundesarchiv R 3017/9

Urteil des „Volksgerichtshofs” gegen Alfred Grünberg und andere, 10. Januar 1942

Bundesarchiv R 3017/2026

Bekanntmachung der Hinrichtung von Alfred Grünberg, Arthur Emmerlich und Kurt Steffelbauer, 21. Mai 1942

Gedenkstätte Deutscher Widerstand

Sterbeurkunde von Alfred Grünberg vom 21. Mai 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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