Luise Grundt

27. September 1888, Olschöwen (Olszewo Węgorzewskie) – 3. März 1942
Luise Grundt, verwitwete Friedrich, wird am 23. September 1941 vom Landgericht Berlin wegen Mordes an ihrem Ehemann Robert Friedrich zum Tode verurteilt. Der Giftmord vom Mai 1938 ist zunächst unentdeckt geblieben. 1940 werden neue Ermittlungen aufgenommen, die zur Verurteilung der inzwischen wiederverheirateten Luise Grundt führen.
Nachdem ihr Gnadengesuch vom Reichsjustizminis­terium am 17. Februar 1942 abgelehnt worden ist, wird Luise Grundt am 3. März 1942 im Strafgefängnis Berlin-Plötzensee enthauptet.

Dokumente

Gefangenenkarte von Luise Grundt

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Ablehnung des Gnadengesuchs von Luise Grundt, 17. Februar 1942

Landesarchiv Berlin A Rep. 358-02, Nr. 108233

Mitteilung über die Vollstreckung der Todesstrafe gegen Luise Grundt, 3. März 1943

Landesarchiv Berlin A Rep. 358-02, Nr. 108233

Sterbeurkunde von Luise Grundt vom 3. März 1942

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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