Rudolf Grupe


Erkennungsdienstliches Foto von Rudolf Grupe
Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 7654
Anschließend ist er als Kohlenträger und Arbeiter tätig. 1935 wird er erneut straffällig und zu vier Jahren Zuchthaus verurteilt, die er bis Januar 1940 im Strafgefangenenlager Esterwegen verbüßt.
Am 13. März 1940 wird er wieder festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, gemeinsam mit Hermann Below und Walter Kauffmann, die er aus der Haft kennt, Einbrüche in Berliner Lebensmittelgeschäfte begangen zu haben.
Er wird am 24. Mai 1940 vom Sondergericht III beim Landgericht Berlin gemeinsam mit Below und Kauffmann als „gefährlicher Gewohnheitsverbrecher” wegen fortgesetzen schweren Diebstahls auf der Grundlage der „Volksschädlingsverordnung” zum Tode verurteilt.
Nach der Ablehnung seines Gnadengesuchs wird Rudolf Grupe am 5. Juli 1940 in Plötzensee ermordet.
Dokumente
Gefangenenkarte von Rudolf Grupe
Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei
Sterbeurkunde von Rudolf Grupe vom 5. Juli 1940
Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung



