André Grymonpréz

6. März 1921, Lendelede – 23. Juli 1943
Der 19-jährige André Grymonpréz kommt im Juli 1940 als belgischer „Zivil­arbeiter“ nach Deutschland.
Im Oktober 1941 und Januar 1942 verurteilt ihn das Amts­gericht Berlin wegen Dieb­stahls zu insgesamt sechs Monaten Gefängnis.
Am 12. Mai 1943 klagt ihn das Sonder­gericht VII bei dem Land­gericht Berlin erneut wegen Diebstahls zusammen mit 15 anderen Zwangs­arbeitern auf der Grund­lage der „Volks­schädlings­verordnung“ an. Grymonpréz und zehn weitere Angeklagte werden zum Tode verurteilt.
André Grymonpréz wird am 23. Juli 1943 im Straf­gefängnis Plötzen­see ermordet.

Dokumente

Gefangenenkarte von André Grymonpréz

Landesarchiv Berlin A Rep 369 Kartei

Mitteilung des Strafgefängnisses Plötzensee über die Hinrichtung von André Grymonpréz, 23. Juli 1943

Brandenburgisches Landeshauptarchiv Rep 12 C Berlin II, Nr. 2753/5

Sterbeurkunde von André Grymonpréz vom 24. Juli 1943

Ancestry, Archiv zur Ahnenforschung

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